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Ostermontag

behandelt auch die Begriffe: Emausgang, Godnbrezen, Godnkipferl, Godnsach, Godnstriezel, Godntag
     
 
Wo wird der Brauch in OÖ gelebt?
Gesamt OÖ

Zeitraum:
Ostermontag
Kategorie:
Pferdebräuche, Ostern

 

Am Ostermontag, der in Österreich ein gesetzlicher Feiertag ist, werden oft Verwandtenbesuche und Familien-Ausflüge gemacht. Das frühlingshafte Wetter lädt auch zu einem Osterspaziergang, dem Emausgang.

Das „Emausgehen“ erinnert an eine Bibelstelle des Lukasevangeliums wo zwei Jünger nach Emmaus zurückkehren wollten und der auferstandene und zunächst unerkannte Jesus Christus mit ihnen eine Strecke des Weges geht. (Lk, 24,13-35)

Wie zu Pfingsten den Pfingstritt, gibt es zu Ostern den Osterritt. Der Osterritt am Ostermontag hoch zu Ross soll die Botschaft der Auferstehung Christi in die Dörfer tragen. Ein Gebiet zu umreiten wird zudem als segensbringend gedeutet.

Am Ostermontag werden auch die Kinder von ihren Paten mit der Godnsach, dem Godnkipferl, der Godnbrezen oder dem Godenstriezel bedacht. Manchmal war in das österliche Gebäck aus Semmel- oder Germteig ein Geldstück eingebacken.
Ein weiterer Termin für gebackene Patengeschenke ist Allerheiligen.

Siehe auch: Weißer Sonntag, Pfingsten, Gebildbrote, Allerheiligengebäck

    Godnsach
Österliche Godnbrezen
Foto/Galatz